Augen zu und durch – Redewendung für viele Gelegenheiten


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Augen zu und durch

Die Redensart "Augen zu und durch" ist wohl eine der bekanntesten im deutschsprachigen Raum. Woher sie genau ihren Ursprung hat, ist nicht eindeutig geklärt. Sie wird aber gerne in schwierigen Situationen angewendet, in denen man sich nicht mehr so recht zu helfen weiß. Dann heißt es oft einfach "Augen zu und durch", um die Situation hinter sich zu bringen und wieder normal weiter zu machen.

 

Augen zu und durch - wann macht das Sinn?

Das Motto "Augen zu und durch" muss im Alltag immer wieder umgesetzt werden. Typisches Beispiel ist ein Beziehungs-Aus. Oft lernt man sich am Arbeitsplatz kennen, verlebt einige schöne Wochen, Monate oder sogar Jahre miteinander. Doch eines Tages ist die Luft raus, die Trennung steht an. Die gemeinsame Wohnung muss gekündigt werden und man geht sich erst einmal eine Zeitlang aus dem Weg.

Genau dies wird jedoch schwierig, wenn man nach wie vor zusammenarbeitet. Dann heißt es, Augen zu und durch. Wichtig ist es dabei, ein professionelles Verhalten an den Tag zu legen. Es geht darum, den Ex-Partner zwar freundlich zu grüßen und Small-Talk zu betreiben bzw. sich über die beruflichen Aufgaben auszutauschen, seine Streitpunkte aus der Beziehung aber außen vor zu lassen. Dies sollte auch beim Umgang mit Kollegen beachtet werden. Wer nämlich meint, die Kollegen in zwei Lager aufspalten zu müssen, wird schnell für Unmut beim Chef und im Kollegium sorgen.

 

Augen zu und durch - selbst in der Wirtschaft häufig anzutreffen

Auch in der Wirtschaft wird die Redewendung "Augen zu und durch" sehr häufig zum Einsatz kommen. Gibt es etwa Negativ-Schlagzeilen und können diese nicht 100-prozentig aus dem Weg geräumt werden, heißt es "Augen zu und durch", in der Hoffnung, dass sich bald wieder positivere Nachrichten für das Unternehmen veröffentlichen lassen.

Andere versuchen alles, um Negativ-Schlagzeilen durch Positiv-Schlagzeilen außer Kraft zu setzen. Und wieder andere haben die Redensart sogar zum Werbeslogan gemacht. Dann heißt es eben nicht, "Augen zu und durch", sondern "Augen auf und durch". Ziel ist es, auch Kunden davon zu überzeugen, dass man mit offenen Augen voranschreitet und die Bedürfnisse des Kunden stets im Blick behält.

 

 

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